Im Riesenbecker Ortsteil Birgte wurde in der Vergangenheit viel unternommen um den Bestand der Grundschule vor Ort zu sichern. Daher wurde die Debatte um die Schulschließung im angrenzenden Dörenthe in Riesenbeck sehr aufmerksam verfolgt. Den Anstrengungen der Bürger, der Eltern und der verantwortlichen Vertreter aus Stadtverwaltung und Politik ist es zu verdanken, dass der Bestand der kleinen Grundschule in Brigte auch weiterhin gesichert ist. „Wir kämpfen seit Jahren für die Birgter Grundschule, weil wir uns über die Bedeutung einer wohnortnahen Schulversorgung im Klaren sind. Für uns gilt: Kurze Beine, kurze Wege“, erklärt Robert Everwand, der Vorsitzende der CDU-Riesenbeck. Die Vorteile der Birgter Grundschule sind aus Sicht der CDU-Ratsfraktion dabei offensichtlich. Da es sich um eine kleine Grundschule handelt, wird die Aufnahme der Kinder aus Dörenthe kein Problem sein. Das Lernen in kleinen Klassen, der sehr gute Ruf der Schule und das große Engagement eines eingeschworenen Lehrerkollegiums sprechen nach Auffassung der CDU für sich. Auch der seit Jahren angebotene integrative Unterricht spricht für die Birgter Schule „Grundschüler aus Dörenthe sind bei uns sehr herzlich willkommen. Für möglichst optimale Bedingungen werden wir kurzfristig die notwenigen Voraussetzungen schaffen“, so Everwand weiter. Die CDU im Rat der Stadt Hörstel will daher in der kommenden Ratssitzung einen Beschluss herbeiführen, wonach ab dem kommenden Schuljahr der Birgter-Schulbus auch Dörenther ansteuern soll. Hierzu soll die Stadtverwaltung Gespräche mit den Eltern der Dörenther Grundschulkinder führen. „Wir werden auch weiter für ein optimales Lernumfeld an der Grundschule in Birgte sorgen. Es wäre schön, wenn auch die Kinder aus Dörenthe zukünftig hiervon profitieren könnten“, zeigt sich die Riesenbecker Ortsvorsteherin Elisabeth Höpfner zuversichtlich. In der CDU Riesenbeck ist man überzeugt, dass Stadtverwaltung und Schulleitung auch mit den Dörenther Eltern vertrauensvoll zusammenarbeiten werden.


