Presse
21.05.2008, 12:48 Uhr
Am 1. August ist der Baubeginn geplant
Riesenbeck. „Die Ausschreibung der Arbeiten läuft derzeit, sie wird vom Architekten geprüft und geht dann in die nächste Ratssitzung.“ Mit diesen Worten umschreibt der Vorsitzende des Fördervereins Teuto Riesenbeck, Josef Schippmann, das weitere Vorgehen zum Bau der neuen Zweifachsporthalle in Riesenbeck. Der Termin für den Baubeginn ist am 1. August vorgesehen.

Die Stadt Hörstel will 1,67 Millionen Euro zum Bau der Sporthalle beitragen. Weitere 150 000 Euro für die Anlegung der Außenanlagen inclusive Parkplätze, Pflasterung und Bepflanzung sollen die vier großen Sportvereine der Stadt aufbringen. Davon wird ein erheblicher Anteil durch Eigenleistung aufzubringen sein. Ziel sei es, den gesteckten Kostenrahmen einzuhalten, und derzeit sehe das nicht schlecht aus, so Schippmann. „Tendenz positiv“, meinte auch Architekt Thomas Belha. Nach der nichtöffentlichen Ausschreibung habe man nun die Möglichkeit, die Angebote genau zu vergleichen und eventuell nachzuverhandeln. Bekanntlich wünscht sich der Förderverein bzw. die Sportvereine der Stadt, dass neben der Zweifachsporthalle in einem Zuge auch eine Gymnastikhalle direkt angebaut wird. Dies hatte der Rat jedoch aus Kostengründen abgelehnt. Auf Anfrage teilte Belha mit, die Zusatzkosten für eine Gymnastikhalle würden je nach Ausführung rund 120 000 Euro betragen. Nach wie vor werde eine Gymnastikhalle als Bestandteil des Gesamtprojekts angesehen. Die Ausschreibung erfolge mit und ohne Gymnastikhalle, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erzielen.
Belha bestätigt, dass der 1. August als Baubeginn angestrebt ist. Zunächst erfolge die Baustelleneinrichtung und Entwässerung. Der Rohbau soll nach vier Monaten bis Jahresende fertig sein. In den Monaten darauf folgt der Innenausbau. Nach zehn bis zwölf Monaten könnte die Halle bezugsfertig sein, sagte Belha.

Über Materialauswahl und Gestaltung der neuen Sporthalle teilte Belha mit, dass ein Metalldach vorgesehen sei. Die Außenhaut der Halle werde eine Mischung sein von hellem Putz und einem Wärmedämmungs-Verbundsystem. Eine Besonderheit seien die großen Fenster nach Norden. Dadurch soll der Stromverbrauch minimiert werden. Das Nebenbauwerk werde durch ein Verblendmauerwerk abgesetzt.

Die Halle werde auf das Notwendigste zugeschnitten, zugleich könne darin aber jede Art von Schul- und Vereinssport ausgeübt werden. Dies gelte für das Training ebenso wie für die Meisterschaften, die dort ausgetragen werden. Seile und Reck sollen ebenso zur Ausstattung gehören wie hochziehbare Handball- und Fußballtore. Die Innenmaße liegen bei 22 mal 44 Meter, wobei die Halle in zwei Hälften unterteilt werden kann. Die Tribüne für rund 160 Zuschauer wird aus Kostengründen ebenerdig angelegt, so der Architekt, der nach eigenen Angaben schon mehr als 20 Sporthallen gebaut hat.



aktualisiert von Rolf Schütte, 21.05.2008, 12:48 Uhr
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