Presse
19.05.2008, 10:14 Uhr
Nehme Fluglärm für Arbeitsplätze in Kauf


Frachtflughafen
Es war doch nur noch eine Frage der Zeit, wann dieser ehemalige Flughafen wieder eröffnet wird. Es ist doch völlig unbestritten, dass hier eine optimale Infrastruktur vorhanden ist. Weltweit agie¬rende Firmen sind auf solche zukunftsorientierten Einrich¬tungen zwingend angewiesen. Es ist jedoch auch zwingend erforderlich, dass hier eine verantwortliche Politik letzt¬lich das Ruder in die Hand nehmen soll. Es kann jedoch nicht sein, dass hier Einzel¬personen lautstark sich zu Wort melden, den Normalbür¬ger mit gezielt unrichtigen so genannten Details völlig ver¬unsichern. Hier wird ein hochmodernes Verkehrsmit¬tel - Flugzeug - als Teufels¬zeug von diesen Experten ab¬getan.
In der Vergangenheit waren Anstellungen von Bediens¬teten der Basis Hopsten-Drei-erwalde sehr begehrte Arbeits¬plätze. Man sollte das Wagnis sicherlich eingehen, hier ähn¬liche oder vergleichbare Ar¬beitsplätze schaffen zu lassen. Dass hier die umliegenden Ortsvertreter (Dorfparlamen¬te) gehört werden, ist sicher¬lich notwendig, diese sind jedoch von der Tragweite völ¬lig überfordert und dessen Aufgabe sollte durch Verant¬wortliche durch unsere ge¬wählten Volksvertreter auf Landesebene geregelt werden.
Sollten die weltweit akti¬ven Investoren hier nicht zum Zuge kommen, ist es für diese eine Frage von recht kurzer Dauer, geeignete Flugzeugba¬ses der ehemaligen Sowjet¬union, in der ehemaligen DDR, Polen, CSSR, Rumänien und so weiter ausfindig zu machen, denn diese ehemali¬gen Flugzeugbasen verfügen über entsprechende Lande¬bahnen. Im Gegensatz zu Hopsten-Dreierwalde fehlt de¬nen jedoch die entsprechende Infrastruktur, wie Autobah¬nen, Eisenbahnen, Schiff¬fahrtswege. Diese örtlichen Volksvertreter werden dann, ohne eine Sekunde zu zögern, die EU, insbesondere Deutschland als größter Net¬tozahler für die dort fehlende Infrastruktur um finanzielle Hilfe bitten. Als Betroffener in Landebereich der Maschinen - seit 35 Jahren (Schapen) -nehme ich diese Einschrän¬kung durch Fluglärm der Zi¬vilmaschinen - in Abwägung der Vor- und Nachteile - für neue Arbeitsplätze insbeson¬dere für unsere jungen Men¬schen in dieser Region gern in Kauf.
Heinz von den Benken
Kranenmoorstraße 8
Schapen
aktualisiert von Rolf Schütte, 19.05.2008, 10:14 Uhr
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